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Eröffnungskonzert | ensemble nu:n

Quellen der Musik des Abendlandes im Hier und Jetzt


Donnerstag, 29. September 2016 | 20 Uhr 
Bleckkirche | Gelsenkirchen

Preise: 12,- / erm. 8,- (bis 16 Jahre frei)

Kartenvorbestellung: 0209/595984 | Abendkasse


Bleckkirche - Kirche der Kulturen
45889 Gelsenkirchen
www.bleckkirche.info




Ruhrtourismus | Gelsenkirchen


Höfische Lieder, Tänze, Poesie und mystische Gesänge des frühen Mittelalters in einem neuen Gewand
     
Cora Schmeiser (Rotterdam/D) – Gesang/ Rezitation   

Gert Anklam
(Berlin) – Saxophone

Falk Zenker (Weimar) – Gitarre, Liveelektronik

Homepage von ensemble nu:n

Das Ensemble Nu:n verbindet die zeitlose Schönheit und spirituelle Kraft mittelalterlicher Musik mit gegenwärtigen Klängen und Improvisationen. BeimGitarrenfestival-Ruhr interpretieren die Musiker sowohl höfische Musik wie sie in den mittelalterlichen Burgen erklungen haben könnte, als auch geistliche Gesänge aus der Zeit der Romanik und Gotik.

Kraftvolle Gregorianik und engelsgleiche Gesänge von Hildegard von Bingen (1098-1179) entführen in die mystische Gedankenwelt des Mittelalters. Liebestrunkene Trobadorlieder, Estampietänze und skurrile Poesie vermitteln Lebensfreude und Humor eines mittelalterlichen Burgfestes. Leidenschaftlich behutsam greift Nu:n diese historische Musik auf und inszeniert sie in ihrem inspirierend-raffinierten Crossover aus Alter Musik, Jazz, Weltmusikmoderne im Hier und Jetzt.


„Da wurde jeder Titel zum Augenblickserlebnis, das den Festsaal voll und ganz vereinnahmte. ... Stille erfüllte den Raum, ehe der Applaus einsetzte ... Da waren Könner zu Gast, die nach stürmischem Applaus noch eine Zugabe tänzerischer Lebensfreude draufsetzten.“ Christa Vogel, SZ Bautzen, 19.04.2010


„Gesänge von Hildegard von Bingen, vokale Improvisationen Schmeisers, dazu kraftvolle Improvisationen von Sopran- und Baritonsaxophon über dem vom Gitarristen und der Akustik geformten sphärischen Klanguniversum: Diese neue alte Musik verleitet dazu, die Augen zu schließen und sich entführen zu lassen in die Schönheit spiritueller Seelenlandschaften.“ WA, Hamm, 30.09.14, Werner Lautenbach


„Mal steigt der Duft des Orients aus den jahrhundertealten Pergamentseiten, mal klingt es nach Flamenco, mal nach modalem Jazz. Hätten die Ritter aus dem "Chansonnier du Roi" das ensemble nu:n gekannt, sie hätten ihre Estampien nicht mehr gestampft, sondern Schwert und Rüstung beiseite gelegt und ganz entspannt dazu gechillt.“

BR Klassik „Tafel-Confect“, Torsten Preuß/ Alte Musik, 13.07.2014




Das Ensemble Nu:n gab mit verschiedenen Programmen zahlreiche Konzerte in bedeutenden mittelalterlichen Kirchen und Konzertsälen in ganz Deutschland, trat zu Festivals auf, wie z.B. „Vokalmusik entlang der romanischen Straße“ des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2005, zum „Europäischen Kirchenmusikfestival Schwäbisch Gmünd“ 2007 (SWR-Mitschnitt), zur Reihe „Musica Antiqua“ des Bayrischen Rundfunks im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg 2010 (BR-Mitschnitt), zum „MDR-Musiksommers“ 2011, zur „Thüringer Jazzmeile“ 2003 und 2012, zum „Erzgebirgischen Musikfestival“ 2012 (Deutschlandradio Kultur-Mitschnitt), zum Romanischen Sommer Köln 2013 und wurde zu Konzerten nach Polen, Kanada, Österreich und Dänemark eingeladen. Nu:n veröffentlichte bei Raumklang 2006 in der Vokalbesetzung die CD „Salutare“ und 2014 in einer Instrumentalbesetzung die CD „Estampie“ in Koproduktion mit Deutschlandradio Kultur.

Die in Rotterdam lebende Deutsche Cora Schmeiser changiert souverän zwischen historischer Aufführungspraxis, experimentellen Elementen stimmlicher Ausdruckskraft und einfühlsam-distanzierter Rezitationskunst. Sie sammelte reiche Erfahrungen in renommierten mittelalterlichen Ensembles und eigenen Projekten Neuer Musik.

Der Berliner Saxophonist Gert Anklam begeistert mit ätherischen Sopranlinien als auch  orgelartig zirkulierenden expressiven Baritonkaskaden und tourte mit eigenen Jazz- und Weltmusikprojekten durch Japan, China, Indien, Afrika und USA.

Der Weimarer Gitarrist und Ensemblegründer Falk Zenker darf mit seiner virtuosen Musik zwischen Klassik, Jazz, Flamenco, Mittelalter und Weltmusikmoderne zur ersten Liga deutscher Sologitarristen gezählt werden und realisiert darüber hinaus Klangkunstprojekte und Musik für Film, Fernsehen, Theater und Hörbücher.












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